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Weitere Ausbildung von Flughelfern des Technischen Hilfswerks in Oberschleißheim

Bereits im vergangenen Jahr startete die Ausbildung von 8 Helfern des Technischen Hilfswerks zu Flughelfern durch die Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberschleißheim. An zwei Tagen erfolgte nun Mitte März eine Weiterbildung der bereits ausgebildeten Kräfte und die praktische Grundausbildung von 16 neuen Flughelfern, die bereits eine mehrtägige theoretische Vorausbildung erhalten hatten. Aus den Ortsverbänden des THW-Geschäftsführerbereichs München stehen somit für Bayern aktuell 25 ausgebildete Flughelfer zur Verfügung.

Die Aus- und Weiterbildung der Flughelfer umfasst dabei theoretische Kenntnisse über den Aufbau und Betrieb von Feldflugplätzen, die Gefahrenbereiche an Hubschraubern und die Sicherheitsvorschriften des Flugbetriebs sowie die technische Einweisung in die Last-Einrichtungen an den Transport-Hubschraubern der Bundespolizei (EC 155 B und AS 332 L1 Super Puma).

Neben den theoretischen Kenntnissen und Weiterbildungen steht vor allem die praktische Ausbildung im Vordergrund und so herrschte an beiden Ausbildungstagen reger Flugbetrieb rund um die Bundespolizei-Fliegerstaffel in Oberschleißheim. Zum einen galt es auf einem Feldflugplatz Lasten für den Lufttransport vorzubereiten, Transporteinrichtungen an den Hubschraubern zu befestigen und zu entfernen und die Lasten im Schwebeflug des Hubschraubers ein- und auszuhängen.

Die Freiwillige Feuerwehr München, deren Flughelfer ebenfalls an der Ausbildung teilnahmen, stellte zwei Löschbehälter zur Verfügung. Diese werden üblicherweise bei Waldbränden eingesetzt und können in offenen Gewässern wie auch per Schlauch befüllt werden. Auch die Zusammenarbeit in gemischten Teams der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks beim Aus- und Einhängen sowie Befüllen der Löschbehälter klappte reibungslos und alle Teilnehmer empfanden die organisationsübergreifende Zusammenarbeit als willkommene Bereicherung.

Gerade in kritischen Einsatzsituationen ist es wichtig, die Flughelfer im Gefahrenfall schnellstmöglich aus dem Einsatzbereich, z. B. auf Deichen, evakuieren zu können. Dies muss, mangels Landefläche oder bei zeitkritischen Situationen, mit der Rettungswinde des Hubschraubers erfolgen und erfordert Kenntnisse, die im Rahmen der Ausbildung erlernt wurden. Neben einer theoretischen Einweisung und dem Verhalten beim Winchen ist der praktische Teil des Aufziehens und Absetzens mit der Rettungswinde ein sehr interessanter Aspekt der Ausbildung und ein beeindruckendes Erlebnis, über das alle Teilnehmer sicher noch lange sprechen werden.

Die Bundespolizei und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk unterstehen beide dem Bundeministerium des Inneren. Besonders in Großschadenslagen und Katastrophen besteht eine enge Zusammenarbeit, um schnelle und effiziente Hilfe im Bevölkerungsschutz leisten zu können.

(AvT)

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15.03.2014
OV München Mitte
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