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Polizeiübung LELEX

Polizeiübung LELEX

 

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch übte die Polizei, der Rettungsdienst, die Feuerwehr , das THW und der Katastrophenschutz München unter dem Titel LELEX ("Lebensbedrohliche Einsatzlage Exercise") zusammen am Hauptbahnhof. Dabei wurde auf einem abgesperrten Areal eine Lage simuliert, wie sie z.B. bei einem Amoklauf oder einem Terroranschlag eintreten könnte.

Weit mehr als 1500 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

 

Das THW – oder besser gesagt unser Ortsverband München-Mitte – war auch dabei. Allerdings eher im Hintergrund. Eine Stärke des THW ist das Thema Logistik. Und genau dieses wurde hier beübt. Der erste Einsatzauftrag, bereits vor Übungsbeginn, war das Aufstellen mehrerer Zelte in einem Innenhof des Bahnhofes. Diese sollten außerdem beleuchtet werden.

 

Außerdem sollte das Personal der Übungsleitung durch das THW verpflegt werden. Hier wurde in einer nahegelegenen Schule eine Essensausgabe für über 150 Einsatzkräfte eingerichtet.

 

Aber auch am Übungsgeschehen nahmen wir Teil: Für Ereignisse dieser Art ist es vorgesehen, dass in München sogenannte Bereitstellungsräume eingerichtet werden. Darunter versteht man Sammelplätze für Einheiten, welche i.d.R von außerhalb nachrücken und dort auf ihren Einsatz warten. Einer dieser Bereitstellungsräume wird vom THW München-Mitte betrieben. Dieser wurde auch in der Nacht aktiviert. Das Betriebspersonal wurde über Funkmeldeempfänger alarmiert und richtete den Sammelplatz in kürzester Zeit ein. Benötigt wird ein Meldekopf sowie eine Einsatzzentrale zur Koordinierung der Einsätze. Außerdem wird für die anrückenden Kräfte Parkraum und ein Aufenthaltsbereich hergerichtet.

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18.04.2018
OV München Mitte
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THW München Mitte
Foto: DPA
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